Satzung des Vereins

                        “Fam-Aktiv“ (Verein für Familienaktivitäten und Bildung)

ordentlichen Mitgliedern des Vereins zusammen

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen “Fam-Aktiv“ ( Verein für Familienaktivitäten und Bildung),

abgekürzt Fam-Aktiv. Nach der Eintragung führt der Verein den Namenzusatz e.V.

  • Der Verein hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main
  • Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main einzutragen
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
  • Der Verein ist konfessionell und politisch neutral und unabhängig

§ 2 Ziele und Zweck des Vereins

Zu den Zielen gehören insbesondere:

  1. Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des

Völkerverständigungsgedankens

  • Förderung der Bildung, die Stärkung der Elternkompetenz bei Erziehungs- und Bildungsfragen, der Integration und Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses sowie der Solidarität der Kulturen und die Prävention von gesellschaftlicher Polarisierung
  • Der Verein ist bestrebt, mit öffentlichen und privaten Institutionen, Vereinen und Verbänden

ähnlicher Zielsetzung, zu kooperieren

  • Förderung der Mildtätigkeit durch Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO

Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch:

  1. Begegnungen mit Menschen anderer Nationalitäten und unterschiedlicher Kulturen z.B. d Teilnahme an Parade der Kulturen in Frankfurt oder Straßenfeste . Dies soll als Plattform dienen zum Kennen lernen, zum gegenseitigen Respekt und zur Annährung der Menschen trotz kultureller Differenz.
  2. Durchführung interkultureller Veranstaltungen und internationalen Austausche (bi- und trinationalen) in Kooperation z.B. mit dem Bund Deutscher PfadfinderInnen e.V. , Baumweg  10, 60316 Frankfurt. Der Verein  will damit einen Beitrag zur Völkerverständigung, gegenseitigem Respekt  und Akzeptanz der kultureller Andersartigkeit leisten
  3. Durchführung von Kursen und Infoabenden zur Erziehungsfragen, Gesundheitsförderung und zur kultureller Bildung und Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen (kulturellen, sozialen und religiösen Inhalts). Dies soll die Elternkompetenzen bei der Bewältigung ihres Erziehungsauftrags unterstützen und ihre Kommunikation mit ihren Kindern, Schule und Ämtern erleichtern und ihre Vernetzung, Kooperation und sozialen Engagement fördern.
  4. Der Verein versteht sich als Ansprechpartner bei Hilfestellung für bedürftige Personen in Krisen- und Notsituationen durch Tat und Rat und für Förderung der Mildtätigkeit durch Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO
  5.  Gestaltung sinnvoller Freizeitbeschäftigung für die Familien z.B.  Ferienfreizeiten, Ausflüge und Besichtigungen von Kulturstätten (Museen, Goethe-Haus, Landtag…), informelle Begegnungen ermöglichen durch Feste feiern ermöglichen

§ 3 Mitgliedschaft.

  1. Mitglied kann jede Person, die sich für die Ziele des Vereins einsetzt und sich zur Anerkennung

der Vereinssatzung und der Vereinsordnungen verpflichtet

  • Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden
  • Der Verein besteht aus:
    • Ordentliche Mitgliedschaft (Beitragspflichtig)
    • Ehrenmitgliedschaft (Beitragsfrei)
  • Ordentliche Mitglieder können Einzelmitglieder oder Familienmitglieder sein
  • Die Familienmitgliedschaft schließt alle im selben Haushalt lebenden Familienmitglieder (Vater, Mutter und alle nicht volljährigen Kinder bzw. die in der Ausbildung sind) mit ein. Alle in der

Familienmitgliedschaft einzuschließenden Personen müssen dem Verein schriftlich mitgeteilt

werden

  • Ordentliche Mitglieder können sich um jedes Amt des Vereins bewerben und haben ein aktives

und passives Wahlrecht

  1. Einzelmitglieder und Familienmitglieder haben je eine Stimme in der Mitgliederversammlung
  2. Mitglieder unter 18 Jahren brauchen für ihren Eintritt der Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters
  3. Ordentliche Mitglieder sind beitragspflichtig. Der Beitrag wird in einer Beitragsordnung, die die

Mitgliederversammlung beschließt, festgesetzt. Er ist im Voraus fällig

  • Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahmeanträge entscheidet der Verstand
  • Der Vorstand kann jeden Aufnahmeantrag ohne Begründung ablehnen
  • Die ordentliche Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod, bzw. Auflösung des Vereins oder durch

Ausschluss durch Beschluss des Vorstandes

  • Der eingezahlte Mitgliedsbeitrag wird bei der Beendigung der Mitgliedschaft nicht zurückerstattet
  • Ehrenmitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich um die Belange des

Vereins verdient gemacht hat

  • Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht
  • Die Mitgliederversammlung entscheidet über Aufnahmeanträge von Ehrenmitgliedern sowie der

Beendigung Ihrer Mitgliedschaft

  1. Der Austritt eines Mitgliedes ist mit einer Kündigungsfrist zum Monatsende möglich. Die

Austrittserklärung muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden

§ 4 Vereinsausschluss.

  1. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in gröblicher Art und Weise

gegen die Satzung oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt bzw. den Verein und seine

Interessen dadurch schädigt

  • Ein wichtiger Grund für einen Vereinsausschluss liegt insbesondere vor, wenn:
  • Mitglieder der Vereinsorgane beleidigt und in ihrer Ehre verletzt
  • Straftaten zu Lasten des Vereins oder seiner Mitglieder begeht
  • Rückstände bei der Zahlung des Mitgliedsbeitrags
  • Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand
  • Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung

an die Mitgliederversammlung zu

  • Die Berufung muss innerhalb von einer Frist von 2 Wochen nach Zugang des

Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger

Berufung hat der Vorstand innerhalb von 8 Wochen die Mitgliederversammlung zur Entscheidung

über den Ausschluss einzuberufen

  • Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig und bindend
  • Die Beschreitung des Rechtsweges ist ausgeschlossen

§ 5 Organe des Vereins.

Die Organe des Vereins sind:

  1. Vorstand
  2. Mitgliederversammlung
  3. Kassenprüfer

§ 6 Vorstand.

  1. Zu Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder des Vereins gewählt werden
  2. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied
  3. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er besteht aus:
  4. dem 1. Vorsitzenden,
  5. dem 2. Vorsitzenden,
  6. dem Schriftführer,
  7. dem Kassenwart ,
  8. dem 1. Beisitzer
  9. im Sinne des § 26 BGB, vertreten jeweils zwei Vorstandsmitglieder den Verein gemeinsam,

darunter immer der erste oder zweite Vorsitzende

  • Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt
  • Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins bis zur Wahl eines neuen Vorstandes weiter
  • Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlussfähigkeit ist

gegeben wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden

  • Scheidet im Laufe einer Amtsdauer der Vorsitzende, der Schriftführer, der Kassenwart oder der

Beisitzer aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied bestellen, dessen Amtszeit mit dem Ablauf der

nächste Mitgliederversammlung endet. Bei Ausscheiden des 1. Vorsitzenden übernimmt diese

Position automatisch der 2. Vorsitzende

Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig

§ 7 Mitgliederversammlung.

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins und setzt sich aus allen
  • Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand mindestens einmal im Jahr einberufen
  • Der Vorstand lädt die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von

mindestens zwei Wochen schriftlich oder per Email zur Mitgliederversammlung ein. Die

Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem

angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu

geben und den Mitgliedern zur Abstimmung vorzulegen

  • Eine Außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, nach Beschluss des Vorstands

oder Antrag eines Drittels der ordentlichen Mitglieder

  • Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder

anwesend ist. Ist die Beschlussfähigkeit bei der Mitgliederversammlung nicht gegeben, so ist der

Vorstand berechtigt mit einer Frist von zwei Wochen zu einer neuen Mitgliederversammlung

einzuladen, die dann ohne Rücksicht auf die Teilnehmerzahl beschlussfähig ist

  • Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst
  • Beschlüsse über die Satzungsänderung oder die Änderung der Zielsetzung des Vereins bedürfen

einer 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder

  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder seinem Vertreter geleitet
  • Über die Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer ein Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll

wird vom Schriftführer und einem der beiden Vorstandsvorsitzenden unterzeichnet

§ 8 Kassenprüfer.

  1. Die Mitgliederversammlung wählt aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder einen Kassenprüfer für die Dauer der Amtsperiode des Vorstands
  2. Die Aufgabe des Kassenprüfers ist die Überprüfung der Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit
  3. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Mitgliederversammlung zu berichten
  4. Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein

§ 9 Vereinsordnungen.

  1. Rechtsgrundlagen des Vereins sind seine Satzung und die Vereinsordnungen, die er zur Durchführung seiner Aufgaben beschließt
  2. Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung und dürfen nicht im Widerspruch zu ihr stehen
  3. Der Vorstand ist ermächtigt, durch Beschluss Vereinsordnungen (z.B. Geschäftsordnung,

Hausordnung, Beitragsordnung, Wahlordnung..) zu erlassen, zu ändern und aufzuheben

  • Alle Vereinsordnungen müssen den Mitgliedern bekannt gemacht werden. Dies gilt auch für

Änderungen und Aufhebungen

§ 10 Gemeinnützigkeit.

  1. Die Einnahmen des Vereins bestehen hauptsächlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und

öffentlichen Fördergeldern

  • Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des

Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung

  • Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke
  • Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden
  • Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins
  • Es werden keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder

durch unverhältnismäßige hohe Vergütung begünstigt werden

§ 11 Auflösung des Vereins.

  1. Die Auflösung des Vereins kann von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstands

vorgenommen werden und bedarf einer 3⁄4 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder

  • Im Falle der Auflösung des Vereins führt der amtierende Vorstand die Geschäfte des Vereins auch

nach dessen Auflösung zu Ende

  • Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

fällt das Vermögen der Körperschaft an die Stadt Frankfurt am Main, die es unmittelbar und

ausschließlich im Sinne des  § 2 dieser Satzung zu verwenden hat

Frankfurt de  19.10.2017